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Wie hoch fliegt die F-35?

Kurze Antwort

Die F-35 Lightning II hat eine von Lockheed Martin und der US-Luftwaffe angegebene Gipfelhöhe von etwa 15.240 m (50.000 ft). Bei typischen Einsätzen fliegt sie zwischen 7.500 und 12.000 m, wo Tarnfähigkeit und Sensoren am besten wirken; die Kurzstart-Variante F-35B kann im Tiefflug von amphibischen Angriffsschiffen aus operieren.

Wie hoch fliegt die F-35?
Die drei Varianten der F-35 Lightning II im Flug

Eine mit Vorsicht veröffentlichte Gipfelhöhe

Lockheed Martin und die US-Luftwaffe geben für die F-35 Lightning II eine Gipfelhöhe von etwa 50.000 Fuß, 15.240 m, an – dieselbe runde Zahl, die auch für die F-16 und die F-22 veröffentlicht wird. Der genaue Wert für ein Flugzeug der fünften Generation ist geheime Information, daher sollte man ihn als „mindestens" lesen. Entscheidend ist, dass alle drei Varianten ein Triebwerk teilen, das Pratt & Whitney F135, und ein ähnliches Höhenprofil aufweisen, wobei die F-35B mit ihrem Senkrechtstartsystem etwas schwerer und bei der internen Zuladung stärker eingeschränkt ist.

Wo sie tatsächlich fliegt

Die meisten Einsätze der F-35 finden im Bereich von 7.500 bis 12.000 m (25.000-40.000 ft) statt. Das ist kein Zufall: In dieser Höhe erfassen die Sensoren des Flugzeugs – das AESA-Radar, das elektro-optische System und das verteilte Apertursystem – einen weiten Horizont, und das Flugzeug kann Informationen fusionieren und per Datenlink mit anderen Flugzeugen teilen, ohne sich selbst zu exponieren. Die geringe Entdeckbarkeit beruht auf der Höhe: Je weiter entfernt es von Bodenradaren ist, desto weniger reflektierte Energie erreicht diese, und die interne Bewaffnung ohne externe Außenlasten hält die Signatur sauber. Ein Angriff mit Lenkwaffen aus etwa 9.000 m, außerhalb der Reichweite der meisten Kurzstrecken-Abwehrsysteme, ist das gängigste Einsatzprofil.

Die drei Varianten und der Tiefflugbereich

Die konventionelle F-35A, die von den meisten Luftwaffen eingesetzt wird, nutzt Standardlandebahnen und deckt das gesamte Flughöhenspektrum ab. Die F-35B, eine Variante mit Kurzstart und Senkrechtlandung, fliegt von amphibischen Angriffsschiffen und leichten Trägern aus, und ihre Einsätze zur Nahunterstützung von Bodentruppen finden oft in niedriger und mittlerer Höhe statt. Die F-35C, die trägergestützte Version der Marine, hat einen größeren Flügel für langsame Anflüge auf das Deck und eine etwas größere Reichweite. In allen Versionen trägt der Pilot eine Druck-Sauerstoff-Ausrüstung und einen Helm, der Flugdaten und Kamerabilder projiziert, sogar durch den Cockpitboden hindurch.

Im Vergleich mit ihren Zeitgenossen

Die F-35 ist kein Höhenjäger: Sie strebt nicht die Gipfelhöhe einer F-15 oder den dauerhaften Überschallflug einer F-22 an. Ihr Design priorisiert Information, Tarnfähigkeit und Präzisionsschläge, und für diese Aufgabe reicht der Bereich von 8.000 bis 12.000 m aus und ist dabei treibstoffeffizient. Beim Vergleich der Zahlen sollte man bedenken, dass eine Gipfelhöhe ein technischer Grenzwert ist und kein Routinebetrieb.

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