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Welches Flugzeug führte den Katapultstart über das Bugfahrwerk ein?

Kurze Antwort

Eine E-2A Hawkeye: Am 19. Dezember 1962 wurde sie, mit dem Marineflieger Lee Ramsey am Steuer, von der USS Enterprise (CVAN-65) im ersten Seeversuch des Nose-Tow-Gear katapultiert, dem Schleppsystem über das Bugfahrwerk, das die Katapultbügel ersetzen und den Abstand zwischen Starts verkürzen sollte.

Welches Flugzeug führte den Katapultstart über das Bugfahrwerk ein?
US Navy 030302 N-4953E 004 An E2 C Hawkeye assigned to the Seahawks of Carrier Airborne Early Warning Squadron One Two Six (VAW-126) maneuvers for a night time catapult launch off the flight deck

Der Test an Bord der Enterprise

Am 19. Dezember 1962 wurde eine E-2A Hawkeye, geflogen vom Marineflieger Lee Ramsey, vom Flugdeck der USS Enterprise (CVAN-65) katapultiert, beim ersten Seeversuch eines Nose-Tow-Gear, eines am Bugfahrwerk befestigten Schleppsystems. Die Vorrichtung sollte das Katapultbügel-System ersetzen und die zwischen Flugzeugstarts auf Trägern benötigte Zeit verkürzen.

Die Kopplung auf dem Deck

Wie alle CATOBAR-Trägerflugzeuge trägt die E-2 einen Fanghaken für die Rückkehr — die Landung — und ihr Bugfahrwerk kann für den Start, also den Abflug, an den Katapultschlitten des Trägers gekoppelt werden.

Die Tracer, die sie ersetzte

Die Grumman E-2 Hawkeye ersetzte die Grumman E-1 Tracer Mitte der 1960er Jahre. Die E-1 war ein trägergestütztes Flugzeug für luftgestützte Frühwarnung mit einer vierköpfigen Besatzung: zwei Flugbesatzungsmitglieder und zwei Radar- und Abfangkontrolleure. Sie leitete sich von der C-1 Trader ab, die wiederum von der S-2 Tracker abstammte; 88 Exemplare wurden gebaut, und sie war zwischen 1960 und 1977 im Dienst. Die WF/E-1 mit ihrem charakteristischen Radom war als „Stoof with a Roof" bekannt.

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