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Welche Wellenlänge nutzten die ersten Radargeräte, und warum passten sie nicht in ein Flugzeug?

Kurze Antwort

Das Radar mit 10 cm Wellenlänge wurde erst 1940 Wirklichkeit, als John Randall und Harry Boot das Hohlraummagnetron entwickelten. Zuvor trugen die Chain-Home-Stationen ihre Sendeantennen auf 110 m (360 ft) hohen Stahltürmen. Das kompakte Magnetron verkleinerte die Radargeräte so stark, dass sie sich leicht in Flugzeuge einbauen ließen.

Welche Wellenlänge nutzten die ersten Radargeräte, und warum passten sie nicht in ein Flugzeug?
NATO E3A AWACS Paine Field WA Jul15 DSC8405This Photo was taken by Timothy A. Gonsalves. Feel free to use my photos, but please mention me as the author. I would much appreciate if you send me an email tagooty@yahoo.com or write on my talk page, for my information. Please contact me before commercial use. Please do not upload an edited image here without consulting me. I would like to make corrections only at my own source to ensure that the changes improve the image and are preserved.Otherwise you may upload an edited image with a new name. Please use one of the templates derivative or extract. (CC BY SA), vía commons

Von Türmen getragene Antennen

An den ersten Stationen trugen vier Stahltürme von 360 Fuß (110 m) die Sendeantennen, und weitere vier Holztürme von 240 Fuß (73 m) trugen Anordnungen gekreuzter Dipole.

Das Hohlraummagnetron

1940 entwickelten John Randall und Harry Boot das Hohlraummagnetron, das Radar mit einer Wellenlänge von zehn Zentimetern Wirklichkeit werden ließ. Das erste funktionierende Exemplar lieferte Hunderte von Watt bei einer Wellenlänge von 10 cm, eine bis dahin beispiellose Leistung. Die Hochleistungsimpulse kamen aus einem Gerät von der Größe eines kleinen Buches und wurden von einer nur wenige Zentimeter großen Antenne abgestrahlt. Innerhalb von Wochen steigerten die Ingenieure von GEC die Leistung auf deutlich mehr als ein Kilowatt, innerhalb von Monaten auf 25 kW, 1941 auf über 100 kW und 1943 auf dem Weg zum Megawatt. Das kompakte Hohlraummagnetron verkleinerte die Radargeräte drastisch, sodass sie sich leichter in Nachtjäger, U-Boot-Abwehrflugzeuge und Geleitschiffe einbauen ließen.

Vom Labor ins Flugzeug

Anfang 1941 wurden tragbare Zentimeterwellen-Radargeräte bereits in amerikanischen und britischen Flugzeugen erprobt. Die nicht druckbeaufschlagte Rotodome der Boeing E-3 Sentry misst 9,1 m (30 ft) im Durchmesser und 1,8 m (6 ft) Dicke in der Mitte und wird von zwei Streben 3,4 m (11 ft) über dem Rumpf gehalten. 1963 forderte die USAF Vorschläge für ein luftgestütztes Warn- und Kontrollsystem (AWACS) an, das ihre EC-121 Warning Star ersetzen sollte, die seit mehr als einem Jahrzehnt die Rolle der luftgestützten Frühwarnung innehatten.

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