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Warum hatte die Beardmore W.B.III unversetzte, klappbare Flügel?

Kurze Antwort

Weil sie eine für den Schiffsdienst angepasste Sopwith Pup war. Die Marine forderte von Hand faltbare Flügel, also wurde die Flügelzelle ohne Versatz und mit geraden, parallelen Streben neu gestaltet, zusammen mit zusätzlichen inneren Streben, die das Zusammenfalten zum Verstauen erleichterten.

Warum hatte die Beardmore W.B.III unversetzte, klappbare Flügel?
Beardmore W B III

Ein Sopwith Pup fürs Fliegen über See

Die W.B.III war eine Weiterentwicklung der Sopwith Pup, die Beardmore damals in Lizenz baute, speziell angepasst für den Einsatz an Bord von Schiffen.

Ohne Flügelversatz, damit sich der Flügel falten ließ

Die Flügelzelle wurde ohne Versatz neu gestaltet, mit einem zusätzlichen Satz Streben im inneren Bereich, was das Zusammenfalten zum Verstauen erleichterte. Die Streben wurden gerade und parallel, statt der gestaffelten Anordnung der Sopwith Pup, da die Marine forderte, dass sich die Flügel von Hand falten ließen. Die Neugestaltung verringerte zudem den V-Winkel.

Ein Lewis-Geschütz über dem Cockpit und Flottendienst

Die Bewaffnung bestand aus einem Lewis-Maschinengewehr im Kaliber .303, montiert auf einer Spezialhalterung vor dem Cockpit des Piloten, die ihm das Schießen durch eine Öffnung im Mittelstück erlaubte. Es wurden bis zu etwa hundert Flugzeuge gebaut, die in kleiner Zahl auf verschiedenen Kriegsschiffen der Royal Navy eingesetzt wurden, darunter die Flugzeugträger HMS Furious und HMS Argus sowie die Wasserflugzeugträger HMS Nairana und HMS Pegasus.

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