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Was forderte Frankreich nach dem Test des Hispano-Suiza 8 in Chalais-Meudon?

Kurze Antwort

Dass die Produktion des 8A so schnell wie möglich beginne – so reagierten die französischen Verantwortlichen. Der HS-31 war am 21. Juli 1915 nach Chalais-Meudon zurückgekehrt und bestand dort einen 50-Stunden-Test entgegen allen Erwartungen. Die Serie erreichte während des Krieges 49.893 Einheiten.

Was forderte Frankreich nach dem Test des Hispano-Suiza 8 in Chalais-Meudon?
Hispano Suiza (Wright Martin E), V-8 Engine

Von einem Auto-V8 zu einem Flugmotor

Chefingenieur Marc Birkigt leitete die Arbeiten an einem Flugmotor, der auf seinem erfolgreichen Auto-V8 basierte. Im Februar 1915 hatte diese Entwicklung einen Motor mit obenliegender Nockenwelle von 150 kg (330 lb) ergeben, der 100 kW (140 PS) bei 1.400 U/min leisten konnte.

Fünfzig Stunden Erprobung in Chalais-Meudon

Der HS-31 wurde am 21. Juli 1915 nach Chalais-Meudon zurückgeschickt und dort einem 50-Stunden-Test unterzogen, der alle Erwartungen übertraf. Die französischen Verantwortlichen ordneten an, dass die Produktion des 8A so schnell wie möglich beginnen solle. Die ersten britischen Bestellungen für Hispano-Suiza-8-Motoren wurden im August 1915 aufgegeben, kurz vor der ersten Bestellung der französischen Regierung.

Die meistgebaute Serie des Krieges

Der Hispano-Suiza 8 war die meistgebaute Flugmotorenserie des Ersten Weltkriegs, mit 49.893 während des Konflikts gebauten Einheiten. Der Jäger SPAD S.VII hingegen wurde in Stückzahlen gebaut, die nicht sicher belegt sind: Die Zahlen schwanken je nach Quelle zwischen 3.825 und etwa 5.600 Exemplaren in Frankreich, 220 im Vereinigten Königreich und etwa 100 in Russland.

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