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Welche Musiker widmeten dem deutschen Starfighter Lieder?
Kurze Antwort
Am bekanntesten ist Robert Calvert, ehemaliger Sänger der britischen Band Hawkwind, der 1974 das satirische Konzeptalbum Captain Lockheed and the Starfighters schuf, das um den Kauf der F-104G durch das deutsche Luftfahrtministerium kreist. Die deutsche Band Welle:Erdball nannte 2000 einen Titel „Starfighter F-104G“.

Ein Konzeptalbum über einen Rüstungskauf
Captain Lockheed and the Starfighters ist ein satirisches Konzeptalbum aus dem Jahr 1974. Sein Inhalt mischt Songs mit gesprochenen, komisch angelegten Zwischenspielen. Das übergreifende Konzept dreht sich um den Kauf der Lockheed F-104G Starfighter durch das deutsche Luftfahrtministerium. Piloten der Luftwaffe gaben dem Flugzeug schließlich den Spitznamen „Witwenmacher“. Von den 916 Starfightern der Luftwaffe gingen 262 während ihrer Einsatzzeit, die von den frühen 1960er- bis Mitte der 1980er-Jahre reichte, durch Unfälle verloren.
Wer hinter der Platte steckte
Das Projekt wurde von Robert Calvert verantwortet, der zuvor Sänger der britischen Space-Rock-Band Hawkwind gewesen war. An der Platte wirkten Brian Eno — unter dem Namen Brian Peter George St John La Baptiste De La Salle geführt —, Arthur Brown und Adrian Wagner mit. Die gesprochenen Passagen stammten hauptsächlich von Calvert, Viv Stanshall und Jim Capaldi. Sowohl Hawkwind als auch Monster Magnet nahmen später Titel aus diesem Projekt für ihre eigenen Alben auf.
Ein deutsches Echo zwei Jahrzehnte später
Die deutsche Band Welle:Erdball veröffentlichte im Jahr 2000 einen Titel mit dem Namen „Starfighter F-104G“.
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