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Welches Triebwerk testete eine Iris V im Flug?

Kurze Antwort

Eine der Blackburn Iris V wurde zu einem fliegenden Prüfstand für den Napier Culverin umgebaut, einen in Lizenz gebauten Junkers-Jumo-204-Dieselmotor; in dieser Konfiguration flog sie im Juni 1937 und blieb bis April 1938 in der Erprobung. Der von D. Napier & Son gebaute Culverin war ein flüssigkeitsgekühlter Sechszylinder-Gegenkolbenmotor.

Welches Triebwerk testete eine Iris V im Flug?
Blackburn Iris Mk III S1263

Der Culverin, ein deutscher Diesel mit britischer Lizenz

Der Napier Culverin war eine von D. Napier & Son in Lizenz gebaute Version des Junkers Jumo 204, eines sechszylindrigen, flüssigkeitsgekühlten Flugdieselmotors mit gegenüberliegenden Kolben. Seine angegebene Leistung betrug 821 PS bei 2.050 U/min. Die Motorerprobung erfolgte in einem Blackburn-Iris-V-Doppeldecker-Flugboot.

Eine Iris V als Prüfstand

Eine der Iris V wurde umgebaut, um als Prüfstand für den Napier Culverin zu dienen, und flog in dieser Konfiguration im Juni 1937; die Flugerprobung dauerte bis April 1938 an.

Die Iris und ihre Zeit bei der No. 209 Squadron

Die Iris V war die letzte Variante der Blackburn Iris: Drei Iris Mk III erhielten Rolls-Royce-Buzzard-IIMS-Kolbentriebwerke mit 825 PS (615 kW). Die drei umgerüsteten Flugzeuge kehrten 1932 als Iris V in den Dienst zurück und wurden 1934 im Staffeldienst ersetzt. Obwohl nur fünf Iris gebaut wurden, setzte die Royal Air Force sie als Langstrecken-Seeaufklärer ein. Die erste Iris III war am 21. November 1929 geflogen, und die drei Iris III rüsteten die No. 209 Squadron aus, die im Januar 1930 bei RAF Mount Batten, Plymouth, neu aufgestellt wurde. Eine Iris III, die S1263 der No. 209 Squadron, stationiert in Mount Batten, sank am 12. Januar 1933, nachdem sie nach der Landung im Plymouth Sound mit einem Werftboot kollidiert war: Von neun Flugzeugbesatzungsmitgliedern ertrank einer, sieben wurden verletzt.

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