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Welche Version der Super Constellation verkaufte sich am meisten?
Kurze Antwort
Die L-1049G, bekannt als „Super G", war die kommerziell erfolgreichste Version: Es wurden 99 Exemplare verkauft, davon 38 Umbauten von Flugzeugen, die ursprünglich als L-1049E bestellt worden waren. Sie flog erstmals am 7. Dezember 1954 und ging im Januar 1955 bei Northwest Airlines in Dienst.

Von der L-1049E zur Super G
Die Super-Constellation-Baureihe wurde schrittweise verbessert. Die L-1049E brachte neue Detailverbesserungen und ein maximales Startgewicht von 61.400 kg, doch von den ursprünglich 56 bestellten Flugzeugen wurden nur 25 geliefert: Auf Wunsch der Kunden wurde der Rest als L-1049G gebaut. Deshalb waren 38 der 99 verkauften Super G Umbauten von Bestellungen der Version E.
Erstflug und Einführung bei den Fluggesellschaften
Die erste L-1049G flog am 7. Dezember 1954 und ging im Januar 1955 bei Northwest Airlines in den Linienbetrieb. Die neu gegründete Lufthansa eröffnete am 8. Juni 1955 ihre Transatlantikflüge mit einer L-1049G auf der Strecke ab Düsseldorf mit Zwischenstopp in Shannon (Irland). Die deutsche Gesellschaft setzte sie auch auf anderen Langstreckendiensten ein.
Zivil gegen militärisch
Die Zahl 99 bezieht sich auf die Verkäufe der zivilen Version. Die Streitkräfte kauften ihrerseits große Mengen militärischer Varianten: Zwischen 1948 und 1955 beschaffte die US-Luftwaffe 150 C-121C als Transporter und weitere 150 EC-121 als fliegende Frühwarnstationen, ausgehend von der L-1049F als Basisversion der C-121.
Unter den Fluggesellschaften war die Super G die Super Constellation schlechthin und jene, die sich auf interkontinentalen Strecken am längsten hielt, bevor Düsenflugzeuge sie verdrängten.
Eine Super G der Lufthansa, die D-ALAK, war am 11. Januar 1959 in den ersten tödlichen Unfall der neu gegründeten Gesellschaft verwickelt, als sie beim Anflug auf Rio de Janeiro abstürzte.
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