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Was wurde an der Vulcan verändert, um sie zur B.Mk 1A zu machen?
Kurze Antwort
Vor allem die Abwehrelektronik. Zwischen 1959 und 1963 rüstete Armstrong Whitworth 28 überlebende Vulcan B.1, jene mit Olympus-102/104-Triebwerken, mit elektronischen Gegenmaßnahmen, Empfangsgeräten für die Luft-Luft-Betankung und UHF-Funk aus, die von der B.2 übernommen wurden; so entstand die B.1A.

Verlängerung der Lebensdauer der B.1
Als die Vulcan B.2 in Produktion ging, bestand für die bereits im Dienst stehenden B.1 die Gefahr, zurückzufallen. Um ihre Nutzungsdauer zu verlängern, durchliefen 28 von ihnen, die überlebenden B.1 mit Olympus-102- und -104-Triebwerken, zwischen 1959 und 1963 die Werkstätten von Armstrong Whitworth, um Teile der Ausstattung des neuen Modells zu erhalten. Das Ergebnis wurde als B.1A bezeichnet.
Was sie erhielten
Zu den Verbesserungen gehörten elektronische Gegenmaßnahmen, Empfangsgeräte für die Luft-Luft-Betankung und UHF-Funk. Die auffälligste Änderung befand sich am Heck: Die deutsche Wikipedia beschreibt eine große bauchige Verkleidung, die bei einer Modernisierung 1961 am hinteren Ende angebracht wurde und die elektronische Kriegsführungsausrüstung zur Störung der feindlichen Luftabwehr beherbergte. Die B.1 XA895 war bereits zur Erprobung eines Gegenmaßnahmensatzes mit Störsendern in einem verdickten Heckkonus und einem Heckwarnradar eingesetzt worden.
Die ursprüngliche elektronische Ausrüstung der B.1A und B.2 kombinierte unter anderem einen Green-Palm-Kommunikationsstörsender, zwei Blue-Diver-Störsender im Meterwellenbereich und drei Red-Shrimp-Störsender im S-Band.
Ein frühes Ende
Was die B.1A nicht erhielt, war die strukturelle Verstärkung, die der Tiefflug erforderte, die Taktik, die die RAF Mitte der 1960er Jahre einführte. Ohne diese Verstärkung konnten die B.1A dem neuen Einsatzprofil nicht folgen, und 1968 waren bereits alle ausgemustert. Die letzten unveränderten B.1, die der Umschulungseinheit 230 OCU zugeteilt waren, waren bereits 1966 ausgemustert worden.
Das Flugzeug entstand aus der Spezifikation B.35/46 des britischen Ministry of Supply.
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