Shenzhou 16Long March 2F/G
Video des Kanals Space Flight Live über Long March 2F/G, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 25:36. Sprache: Englisch. Videotyp: Livestream.
Was übertragen wird
Dies ist die Live-Berichterstattung, auf Englisch mit Kommentatoren im Studio, über den Start der bemannten Mission Shenzhou 16 an Bord einer Long March 2F. Die Rakete startete vom Jiuquan-Satellitenstartzentrum im Nordwesten Chinas mit Ziel chinesische Raumstation. Die Übertragung wechselt zwischen Aufnahmen vom Startturm, Drohnenaufnahmen, an der Rakete und in der Kapsel montierten Kameras, Infrarotansichten und einer mit echten Flugdaten gefütterten 3D-Animation.
Wichtige Momente
Vor dem Start erklären die Kommentatoren, dass die Station in den vorangegangenen Tagen Bahnmanöver durchgeführt hatte, damit das Raumschiff sie mit einem schnellen Rendezvous erreichen konnte. Der Start war für 9:31 Uhr Pekinger Zeit (1:31 Uhr GMT) geplant. Der 56-jährige Kommandant reiste mit zwei 36-jährigen Besatzungsmitgliedern, was die Übertragung als Generationswechsel darstellt. Während des Countdowns ist zu sehen, wie die Besatzung ihre Helme schließt und sich die Türme der Startrampe zurückziehen.
Nach dem Start neigt sich die Rakete nach Osten. Danach folgen das Abwerfen des Rettungsturms, die Trennung der vier Zusatzbooster und der Zentralstufe sowie das Ablösen der Nutzlastverkleidung, was üblicherweise bei etwa 100 km Höhe geschieht. Die Kommentatoren beschreiben die zweite Stufe, die ein festes Haupttriebwerk und vier steuerbare Vernier-Triebwerke besitzt. Nach dem Abschalten des Haupttriebwerks passen die Vernier-Triebwerke die Flugbahn an, bevor sich das Raumschiff vom Träger löst. Von der Station aus verfolgt die Besatzung von Shenzhou 15 den Flug.
Ergebnis
Das Raumschiff entfaltet seine Solarpaneele und die Antenne für den Datenrelaissatelliten. Die Flugkontrolle wechselt von Jiuquan zum Pekinger Raumfahrtkontrollzentrum, und die Verfolgungsschiffe im Pazifik senden die Bahnparameter. Das Raumschiff wird in eine niedrigere Umlaufbahn als die der Station gebracht, um sie in etwa sechs Stunden einholen zu können. Schließlich erklärt der Startleiter die Mission für einen vollen Erfolg.
