Variante der Junkers F 13
Junkers F 13 F 13a
Erste Serienversion, mit gegenüber dem Prototyp vergrößertem Flügel und einem BMW-IIIa-Motor anstelle des Mercedes. Es ist die F 13, mit der Junkers den Verkauf außerhalb Deutschlands begann und die in die Hände der ersten ausländischen Kunden gelangte.
- 1.200 km
- Reichweite
- 4
- Passagiere
Geschichte
Vom Prototyp zum Produkt
1920 erhielt die F 13 ihre erste ernsthafte Änderung: einen Flügel mit größerer Spannweite und Fläche, der das Flugverhalten und den Zuladungsspielraum verbessern sollte. Die so geänderten Maschinen wurden als F 13a bezeichnet und waren die ersten, die als kommerzielles Produkt und nicht als Vorführmaschine vom Fließband in Dessau liefen.
Der BMW-Motor
Der Motorwechsel begleitete den des Flügels. Anstelle des Mercedes D IIIa des Prototyps erhielt die F 13a den BMW IIIa, ebenfalls ein wassergekühlter Sechszylinder-Reihenmotor, mit mehr verfügbarer Leistung beim Start und in der Höhe. Es war das Triebwerk, mit dem die ersten verkauften Flugzeuge flogen und das man mit den Vorführflügen der ersten Jahre verbindet.
Einsatz
Mit dieser Konfiguration setzte sich der Typ auf einem schwierigen Markt durch: Die Interalliierte Luftfahrt-Kontrollkommission verbot 1921 und 1922 den Flugzeugbau in Deutschland, sodass Junkers Aufträge im Ausland suchte. 1919 kamen Bestellungen aus Österreich, Polen und den USA, kurz darauf von SCADTA in Kolumbien und vom US-amerikanischen Postdienst. Mit dieser Zelle und diesem Motor flog auch das Exemplar der Junkers-Larsen, das 1921 den Weltrekord im Dauerflug aufstellte.
Was sie festlegte
Die F 13a begründete die Formel, die sich dreizehn Jahre lang wiederholen sollte: dieselbe gewellte Ganzmetallzelle, dieselbe Vierplatzkabine und ein je nach Kunde und Markt austauschbarer Motor. Von da an wurden die Unterschiede zwischen den Untertypen mit zwei Buchstaben kodiert, der erste für den Rumpf und der zweite für den Motor.