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Worauf basierte die A.304?

Kurze Antwort

Auf ihrem eigenen zivilen Ursprung: Die A.304 war die militarisierte Version des Verkehrsflugzeugs Aero A.204. Es war ein zweimotoriger Tiefdecker für drei bis vier Personen in Mischbauweise mit einziehbarem Heckfahrwerk, Ganzmetallrumpf, teils mit Stoff und teils mit Duraluminblech verkleidet.

Worauf basierte die A.304?
Avro Anson 652A Mk IL-Bit (CC BY SA), vía commons

Ein umgewidmetes Verkehrsflugzeug

Die Aero A.304 begann ihr Leben nicht als Militärflugzeug, sondern als zivile Transportmaschine, die Aero A.204. Dieses Flugzeug war speziell für ČSA entwickelt worden, doch die nationale Fluggesellschaft wählte stattdessen ein britisches Produkt, die Airspeed Envoy. Ohne Kunden in Sicht entwickelte Aero stattdessen eine Militärversion, die A.304. Als das Unternehmen keine Käufer für den Entwurf fand, militarisierte es ihn und vermarktete ihn erfolgreich an die tschechoslowakische Luftwaffe.

Wie das Flugzeug aussah

Es handelte sich um ein zweimotoriges Tiefdecker-Flugzeug für drei bis vier Personen in Mischbauweise mit einziehbarem Heckfahrwerk. Der Rumpf war ganz aus Metall, teilweise mit Stoff und teilweise mit Duraluminblech verkleidet. Die beiden Walter-Super-Castor-I-MR-Triebwerke waren in Gondeln untergebracht und flexibel auf rohrförmigen Stahlstützen montiert.

Einsatz und Ende

Die Flugzeuge sollten in einer Stückzahl von fünfzehn Einheiten an die tschechoslowakische Luftwaffe geliefert werden. Nach der Besetzung Böhmens, Mährens und Schlesiens durch Nazideutschland im März 1939 wurden die Flugzeuge von der Luftwaffe beschlagnahmt.

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