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Wie wurde die Amiot 122 genannt?

Kurze Antwort

Die französischen Piloten nannten ihre Amiot 122 BP3 „La Grosse Julie“, die „dicke Julie“. Die Amiot 122 erschien 1927 als etwas größere und gelungenere Variante der Familie, mit nur einem Motor Lorraine 18 Kd. Die französische Luftwaffe setzte ab 1930 achtzig Amiot 122 BP3 als Aufklärungsbomber ein.

Wie wurde die Amiot 122 genannt?
Amiot 123 Idzikowski Kubala

„La Grosse Julie“

Die Piloten der französischen Luftwaffe tauften ihre Amiot 122 BP3 auf den Namen La Grosse Julie, also „die dicke Julie“. Die Amiot 122 erschien 1927 als die etwas größere und gelungenere Variante der Familie, angetrieben von nur einem Motor Lorraine 18 Kd. Nach manchen Quellen wurden auch die Prototypen Amiot 121 mit einem Lorraine 18 Kd von 650 PS und Amiot 126 mit einem Lorraine 18 Gad von 700 PS gebaut. Die Familie hatte zuvor bereits einen bemerkenswerten Verlust erlitten: Der Pionier der französischen Marineluftfahrt, Korvettenkapitän Paul Teste, kam am 13. Juni 1925 beim Absturz einer Amiot 120 auf dem Flugplatz Villacoublay ums Leben.

Mittelmeer und Sahara

Der Prototyp der 122 wurde für Langstreckenflüge genutzt: Ab dem 13. September 1927 absolvierte er eine Rundreise von 10.800 km um das Mittelmeer. Vom 3. bis 5. April 1928 flog ihn Leutnant Girardot über die Sahara.

In den Einheiten

Die französische Luftwaffe stellte ab 1930 achtzig Amiot 122 BP3 als Aufklärungsbomber in Dienst, eingegliedert in das 11. Fliegerregiment mit Standort Metz. Neben den für die französische Luftfahrt bestimmten Flugzeugen wurden fünf weitere für Brasilien gebaut.

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