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Wie viele Menschen wurden durch die Bombardierung Rotterdams obdachlos?

Kurze Antwort

Zwischen 78.000 und 85.000 Menschen wurden je nach Quelle durch die deutsche Bombardierung Rotterdams obdachlos. Die höchste Zählung nennt zudem mindestens 1.150 Tote, davon 711 allein beim Angriff vom 14. Mai; andere sprechen von 800 bis 900. Die Bombardierungen begannen am 10. Mai und legten am 14. das historische Zentrum in Schutt und Asche.

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Von den ersten Stunden der Invasion bis zum 14. Mai

Die Bombardierungen Rotterdams begannen am 10. Mai, mit dem Ausbruch der Feindseligkeiten selbst, und gipfelten am 14. Mai in der Zerstörung des gesamten historischen Stadtzentrums. Gegen 10:30 Uhr an diesem 14. Mai stellte General Rudolf Schmidt ein Ultimatum. Darin machte er geltend, der fortgesetzte Widerstand gegen den Vormarsch der deutschen Truppen in der offenen Stadt Rotterdam zwinge ihn, die Maßnahmen zu ergreifen, die er für angemessen halte. Ziel des Angriffs war es, die deutschen Truppen zu unterstützen, die innerhalb der Stadt kämpften, den niederländischen Widerstand zu brechen und die Kapitulation der Armee der Niederlande zu erzwingen.

Der Luftangriff

Zwei Gruppen von Heinkel-He-111-Bombern näherten sich der Stadt: 36 Maschinen von Süden und 54 von Nordosten. Über Rotterdam wurden 1.150 Bomben zu je 50 Kilogramm (110 lb) und 158 zu je 250 Kilogramm (550 lb) abgeworfen.

Opfer und zerstörte Stadt

Die Opferzahlen schwanken je nach Quelle. Nach einer der Zählungen forderten die Bombardierungen mindestens 1.150 Tote, davon 711 allein beim Angriff vom 14. Mai, und weitere 85.000 Menschen wurden obdachlos. Andere Quellen sprechen von 800 bis 900 Toten und von mehr als 80.000 Obdachlosen oder von 78.000. Die Niederländer kapitulierten am späten Nachmittag des 14. Mai und unterzeichneten die Kapitulation in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages.

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