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Wie trifft man Thomas Pesquet?

Kurze Antwort

Indem man die öffentlichen Ankündigungen verfolgt: Vorträge, Messen, Wissenschaftsfestivals und Signierstunden werden im Voraus von der ESA, dem CNES oder den Veranstaltern geplant. Eine Schule oder ein Verein kann auch einen offiziellen Antrag stellen, wobei die Plätze rar sind und lange im Voraus vergeben werden.

Wie trifft man Thomas Pesquet?
Veranstaltung zum 25. Jubiläum von Hubble im Goddard Visitor Center (VC event 12)

Thomas Pesquet tritt regelmäßig öffentlich auf, aber niemals zufällig. Seine Auftritte werden organisiert und im Voraus angekündigt, von seiner Agentur, vom CNES oder von den einladenden Institutionen. Nach einem privaten Kontakt zu suchen ist daher die falsche Strategie: Es ist weit sinnvoller, das offizielle Programm zu beobachten.

Wo er sich zeigt

Große Luft- und Raumfahrtveranstaltungen — die Pariser Luftfahrtschau, Wissenschaftsfeste, Fachkongresse, Dokumentarfilmfestivals — laden häufig Astronauten ein. In Frankreich veranstaltet die Cité de l'espace in Toulouse Vorträge und Begegnungen mit Astronauten; Museen, Planetarien und Universitäten organisieren Frage-und-Antwort-Runden. Buch- oder Filmveröffentlichungen gehen oft mit Signierstunden einher, die vom Verlag oder Verleiher angekündigt werden.

Einen Astronauten einladen

Eine Schule, ein Verein oder eine Gebietskörperschaft kann einen Antrag bei der ESA oder dem CNES einreichen. Die Plätze sind wenige und werden weit im Voraus vergeben; ersatzweise wird häufig eine Videokonferenz oder der Besuch eines anderen Astronauten, eines Ingenieurs oder eines Wissenschaftsvermittlers angeboten. Ein präziser Antrag, der Zielgruppe, Datum, Ort und pädagogisches Ziel angibt, erhöht die Chancen auf eine nützliche Antwort deutlich.

Was man vermeiden sollte

Ohne Termin in einem Raumfahrtzentrum aufzutauchen führt zu nichts: Der Zugang ist kontrolliert, und die Astronauten arbeiten dort, oft außerhalb Frankreichs, in für die Öffentlichkeit geschlossenen Einrichtungen. Vorsicht auch vor kostenpflichtigen Angeboten für ein privates Treffen: Weder die europäische Agentur noch das CNES verkaufen Zugang zu ihren Besatzungen, und kein Vermittler hat ein Mandat, dies an ihrer Stelle zu tun.

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