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Wer saß vorne im Aviatik B.I?

Kurze Antwort

Der Beobachter: Im Aviatik B.I saß die Besatzung in offenen, hintereinander angeordneten Cockpits, und die vordere Position war die seine. Der Typ stammte vom P.15 ab, der ab September 1915 als P.15b mit 100-PS-Motor B.I genannt wurde, und als P.15a mit 120-PS-Motor B.II.

Wer saß vorne im Aviatik B.I?
Aviatik B I (2)

Der Beobachter, auf dem vorderen Sitz

Die Besatzung des Aviatik B.I saß in offenen, hintereinander angeordneten Cockpits, wobei der Beobachter die vordere Position einnahm.

Vom P.13 zum B.I

Der erste von Aviatik selbst entworfene Doppeldecker war der P.13, ein Werk von Robert Wild, der zwischen April und Mai 1912 flog. Ein verbessertes Design folgte 1913 mit dem P.14, mit um zwei und eine halbe Sektion kleineren Flügeln und aerodynamischen sowie strukturellen Verfeinerungen. Die deutsche Luftwaffe interessierte sich für die Flugzeuge von Aviatik und bestellte 1913 101 Exemplare der P.13 und P.14. Später wurde ein ausgereifteres endgültiges Design gebaut, die P.15, mit Flügeln mit zwei oder drei Feldern und einer Finne. Ab September 1915 wurden die Flugzeuge des Typs P.15 als B.I umbezeichnet, im Fall der P.15b mit einem 100-PS-Motor, oder als B.II, im Fall der P.15a mit einem 120-PS-Motor.

Italienische Lizenz und Standorte

Der B.I wurde in großer Zahl in Italien in Lizenz von der Società Aeronautica Meccanica Lombardia (SAML) gebaut, die 410 Exemplare herstellte. Die Firma Aviatik war 1909 in Mülhausen gegründet worden, das heute zu Frankreich gehört. 1914 zog sie nach Freiburg um.

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