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Warum wurde die Albatros W.5 als Torpedobomber aufgegeben?

Kurze Antwort

Weil ihre Leistung enttäuschte: Fünf W.5 wurden an die deutsche Marine geliefert und blieben hinter dem Serienbomber G.III zurück, der mit zwei 220-PS-Motoren ausgestattet, 10 mph schneller war und eine weit bessere Steigleistung hatte. Alle fünf wurden Anfang 1918 außer Dienst gestellt. Die W.5 war ein Torpedo-Doppeldecker-Flugboot mit zwei Druckpropellermotoren.

Warum wurde die Albatros W.5 als Torpedobomber aufgegeben?
Albatros W 3 Q68097

Ein zweimotoriges Torpedo-Flugboot

Die Albatros W.5 war ein Torpedo-Wasserflugzeug, das Deutschland im Ersten Weltkrieg einsetzte. Es war ein Doppeldecker mit zwei Motoren in Druckpropeller-Anordnung. Die Flügel hatten eine leichte Pfeilung. Das Seitenleitwerk war noch eckiger als beim W.3. Der Rumpf wurde so verändert, dass der Torpedo teilweise darin untergebracht werden konnte. Die Besatzung bestand aus drei Mann. Das Bruttogewicht erreichte 3.665 kg (8.080 lb).

Leistung im Vergleich zur G.III

Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 133 km/h (83 mph, 72 kn). Die Reichweite betrug 490 km (300 mi, 260 nmi). Fünf W.5 wurden an die deutsche Marine geliefert, und ihre Leistung erwies sich als enttäuschend. Die Serienversion des konventionellen Bombers, die G.III, wurde von zwei 220-PS-Motoren angetrieben, war 10 mph schneller und hatte eine deutlich bessere Steigleistung.

Ausmusterung 1918

Die fünf W.5 wurden Anfang 1918 außer Dienst gestellt.

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