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Welches Leitwerk war charakteristisch für Arado-Flugzeuge?

Kurze Antwort

Einmotorige Arados erkannte man daran, dass Seitenruder und -flosse vor dem Höhenleitwerk angebracht waren – ein Merkmal, das bei der Firma zum Standard wurde und den Ausstieg aus dem Trudeln sehr erleichterte. Bei der Ar 68 war das Höhenleitwerk über Streben mit dem hohen Seitenruder verbunden, ein für Arado sehr charakteristisches Design.

Welches Leitwerk war charakteristisch für Arado-Flugzeuge?
Bundesarchiv Bild 146-1990-021-20, Arado Ar 68Klinke & Co. (CC BY SA), vía commons

Die vorverlegte Seitenflosse der Ar 67

Die bedeutendste Neuerung der Arado Ar 67 war ihr neues Leitwerk, bei dem Seitenflosse und Seitenruder vor dem Höhenleitwerk angebracht waren. Diese Anordnung, bei der die Seitenflossen-Ruder-Einheit vor dem Heckleitwerk saß, wurde zu einem Standardmerkmal der einmotorigen Arados. Außerdem erleichterte sie das Herausfliegen aus dem Trudeln erheblich.

Streben und Blech bei der Ar 68

Bei der Arado Ar 68 war das Leitwerk ein für die Firma sehr charakteristisches Design, bei dem das Höhenleitwerk über Streben mit dem hohen Seitenruder verbunden war. Bei diesem Jäger bedeckte ein Blech das Höhenleitwerk und die Seitenflosse.

Der Jäger, der dieses Merkmal an die Front brachte

Die Ar 68 war das letzte Doppeldecker-Jagdflugzeug, das noch Fronteinsatz in der Luftwaffe leistete. Sie trat Anfang 1936 in den Dienst der Luftwaffe. Die Version Ar 68F kam Ende des Sommers 1936 zur I./JG 134 Horst Wessel. Die Messerschmitt Bf 109, ein einmotoriges Jagdflugzeug, stellte sie noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in den Schatten. Als der Krieg im September 1939 begann, hatte die Bf 109 sie in den Tagjagdverbänden bereits ersetzt. Trotzdem blieb der Typ weiterhin im Einsatz, vor allem als Schulflugzeug, bis spät ins Jahr 1944.

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