Wussten Sie…

Welches Triebwerk wurde für die Braemar II vorgeschlagen?

Kurze Antwort

Vier Liberty-L-12-Triebwerke mit je 400 PS (300 kW), gegenüber den vier Siddeley Puma mit 230 PS des ersten Prototyps. Damit erreichte die Mk.II 125 mph (201 km/h), fast 20 mph mehr als die Mk.I. Die vorgesehenen Rolls-Royce Eagle mit 360 PS waren nicht verfügbar.

Welches Triebwerk wurde für die Braemar II vorgeschlagen?
Bristol BraemarHugh Llewelyn from Keynsham, UK (CC BY SA), vía commons

Vom Puma zum Liberty

Der erste Braemar-Prototyp flog am 13. August 1918 mit vier Siddeley Puma mit je 230 PS (170 kW). Die vorgesehenen Rolls-Royce Eagle mit 360 PS waren nicht verfügbar, und Barnwell wurde mitgeteilt, dass dem Bomber keine Eagle-Triebwerke zur Verfügung gestellt würden. Insgesamt zeigte der Prototyp gute Leistungen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 106 mph (171 km/h).

Vier Liberty-Triebwerke mit 400 PS für die Mk.II

Die Mk.II erhielt mit ihren vier Liberty-L-12-Triebwerken von je 400 PS (300 kW) deutlich mehr Leistung. Damit stieg ihre Höchstgeschwindigkeit auf 125 mph (201 km/h), fast 20 mph mehr als bei der Braemar Mk.I.

Serienmotoren und das Tramp-Projekt

Der BHP-Motor zählte zu mehreren Triebwerken mit gegossenen Aluminium-Zylinderblöcken, von denen William Weir, 1. Viscount Weir, sich eine leichtere Serienfertigung erhoffte als beim Rolls-Royce Eagle und dem Falcon, Motoren, die nur hochqualifizierte Arbeiter bauen konnten. Die Konstruktion des Maschinenraums der Braemar wurde später, während der Entwicklungszeit des Flugzeugs, für den geplanten dampfbetriebenen Tramp wiederverwendet. Von diesem Projekt wurden 1921 zwei Exemplare fertiggestellt, von denen keines flog.

Weitere Fragen