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Wie viele Astronauten haben den Mond betreten?
Kurze Antwort
Zwölf Menschen haben den Mond betreten, alle US-Amerikaner, zwischen Juli 1969 und Dezember 1972, während der sechs gelandeten Apollo-Missionen: Apollo 11, 12, 14, 15, 16 und 17. Der Erste war Neil Armstrong, der Letzte Eugene Cernan. Zwölf weitere Astronauten erreichten den Mond, blieben aber im Orbit, ohne zu landen.

Zwölf Namen in dreieinhalb Jahren
Die Liste wurde im Dezember 1972 geschlossen und ist seitdem nicht mehr gewachsen. Sechs Apollo-Missionen gelang die Landung, jeweils mit zwei Besatzungsmitgliedern, die zur Oberfläche hinabstiegen: Neil Armstrong und Buzz Aldrin bei Apollo 11; Pete Conrad und Alan Bean bei Apollo 12; Alan Shepard und Edgar Mitchell bei Apollo 14; David Scott und James Irwin bei Apollo 15; John Young und Charles Duke bei Apollo 16; sowie Eugene Cernan und Harrison Schmitt bei Apollo 17. Alle waren US-amerikanische Staatsbürger, und alle außer Schmitt, einem ausgebildeten Geologen, kamen aus der Welt der militärischen Testpiloten.
Diejenigen, die ankamen, aber nicht landeten
Bei jeder Landung blieb ein drittes Besatzungsmitglied allein im Kommandomodul zurück und umkreiste den Mond. Zu diesen sechs Missionen kommen die Besatzungen von Apollo 8, 10 und 13 hinzu, die dorthin reisten, ohne aufzusetzen. Insgesamt haben vierundzwanzig Menschen den Mond aus der Nähe gesehen, und zwölf haben seine Oberfläche betreten; drei von ihnen — Young, Cernan und Lovell — machten die Reise zweimal.
Warum die Zahl seit einem halben Jahrhundert eingefroren ist
Das Apollo-Programm wurde aus finanziellen und politischen Gründen vorzeitig beendet: Die bereits geplanten Missionen 18, 19 und 20 flogen nie. Seitdem hat kein Land eine Besatzung über den niedrigen Erdorbit hinausgeschickt. Die NASA will diese Durststrecke mit ihrem Artemis-Programm und einer neuen bemannten Mondlandung beenden und hat erstmals angekündigt, dass zur Besatzung eine Frau und eine Person of Color gehören werden — zwei Kategorien, die in der Liste der zwölf fehlen.
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