Wussten Sie…
Wie lange blieb apollo 11 auf dem mond?
Kurze Antwort
Die Landefähre Eagle stand knapp einen Tag auf dem Mond: Sie setzte am 20. Juli 1969 um 20:17 UTC im Mare Tranquillitatis auf und startete am 21. Juli um 17:54 UTC wieder. Der Aufenthalt dauerte 21 Stunden und 36 Minuten, von denen Armstrong und Aldrin 2 Stunden und 31 Minuten außerhalb der Kabine arbeiteten.

Der Zeitplan der Eagle
Die Landefähre Eagle setzte am 20. Juli 1969 um 20:17 UTC im Mare Tranquillitatis auf und startete am 21. Juli um 17:54 UTC zum Rendezvous mit Michael Collins in der Mondumlaufbahn. Dazwischen liegen 21 Stunden und 36 Minuten auf der Oberfläche. Nur ein kleiner Teil davon war Arbeit im Freien: Der Ausstieg von Neil Armstrong und Edwin Aldrin dauerte 2 Stunden und 31 Minuten. Die übrige Zeit ging für die Kontrolle der Systeme, die Vorbereitung des Ausstiegs, Essen und eine unruhige Ruhepause in der engen Kabine dahin.
Warum nicht länger?
Die Eagle war ein Minimalfahrzeug, gebaut für genau diesen knappen Tag. Strom kam aus Batterien, Kühlung aus verdampfendem Wasser, und die Anzüge hatten nach dem Ausstieg kaum noch Reserven. Dazu kam die Himmelsmechanik: Der Aufstieg musste in ein Fenster fallen, in dem Collins mit der Kommandokapsel passend über der Landestelle vorbeikam. Längere Aufenthalte verlangten ein größeres Fahrzeug, mehr Verbrauchsgüter und Erfahrung, die 1969 noch fehlte; sie kamen erst mit den späteren Apollo-Flügen und ihren Mondautos.
Was in diesen Stunden geschah
Der Flugplan sah vor dem Ausstieg eine Ruhephase vor; die Besatzung verzichtete darauf und ging früher hinaus. Draußen stellten die beiden Messgeräte und die Flagge auf, sammelten Gestein und Staub, fotografierten und sprachen kurz mit dem Weißen Haus. Danach folgten Rückkehr in die Kabine, Druckaufbau, das Abwerfen nicht mehr benötigter Ausrüstung und ein Schlafversuch in einem Raum, der durch den eingetragenen Mondstaub nach verbranntem Pulver roch. Erst dann zündete die Aufstiegsstufe.
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