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Wie lange hielt die Boulton Paul P.120?

Kurze Antwort

Sehr kurz: Die P.120 flog erstmals am 6. August 1952 mit Testpilot „Ben" Gunn am Steuer, und am 28. August führte schweres Flattern zum Verlust des gesamten linken Elevons. Gunn stieg unverletzt per Schleudersitz aus; das Flugzeug hatte 11 Flugstunden mit relativ angenehmem Verhalten absolviert.

Wie lange hielt die Boulton Paul P.120?
¿Cuánto vivió el Boulton Paul P.120?

Ein experimentelles Delta für die E.27/49

Die P.120 wurde in Reaktion auf die Spezifikation E.27/49 des Air Ministry entwickelt. Sie folgte auf die P.111, ein weiteres experimentelles Deltaflügel-Flugzeug von Boulton Paul; beide Maschinen weisen erhebliche Gemeinsamkeiten auf, sollten aber nicht miteinander verwechselt werden.

Vom Erstflug zum Unfall

Am 6. August 1952 absolvierte die P.120 ihren Erstflug mit Testpilot „Ben“ Gunn am Steuer. Über 11 Flugstunden zeigte sie vergleichsweise angenehme Flugeigenschaften. Am 28. August geriet Gunn in schweres Flattern, das den vollständigen Verlust des Backbord-Elevons zur Folge hatte; er hatte dieses Flattern nicht erkennen können, weil den servounterstützten Steuerungen ein Rückmeldesystem fehlte. Gunn entschied sich schließlich zum Ausstieg per Schleudersitz und tat dies sicher – es war der erste Schleudersitzausstieg aus einem Deltaflügel-Flugzeug.

Ohne Fortsetzung

Es gab Pläne, die P.111 als zweite P.120 wieder aufzubauen, doch sie wurden nicht umgesetzt, und es gab keine weitere Aktivität mit dem Muster. Es war der letzte Flugzeugentwurf der Firma, der noch flog.

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