Wussten Sie…

Wie lange war apollo 11 im all?

Kurze Antwort

Apollo 11 dauerte 195 Stunden, 18 Minuten und 35 Sekunden, also gut acht Tage: Start am 16. Juli 1969, Wasserung im Pazifik am 24. Juli 1969. Auf der Mondoberfläche standen Armstrong und Aldrin davon 21 Stunden und 36 Minuten, der einzige Ausstieg dauerte 2 Stunden und 31 Minuten.

Wie lange war apollo 11 im all?
Aldrin steht neben der aufgestellten US-Flagge

Von Florida zurück in den Pazifik

Die Saturn V hob am 16. Juli 1969 mit Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin Aldrin ab. Nach dem Einschuss auf die Mondbahn brauchte der Verbund aus dem Kommandoschiff Columbia und der Landefähre Eagle drei Tage bis zum Ziel, schwenkte in eine Umlaufbahn ein und setzte am 20. Juli 1969 im Mare Tranquillitatis auf. Die Heimreise endete am 24. Juli 1969 mit der Wasserung im Pazifik, wo der Flugzeugträger USS Hornet die Besatzung aufnahm. Unter dem Strich stehen 195 Stunden, 18 Minuten und 35 Sekunden Flugzeit.

Der Mond war der kürzeste Abschnitt

Von dieser guten Woche entfielen nur 21 Stunden und 36 Minuten auf den Aufenthalt der Fähre auf der Mondoberfläche. Der einzige Ausstieg dauerte 2 Stunden und 31 Minuten; in dieser Zeit sammelten die beiden Bodenproben ein, stellten ein Seismometer und einen Laserreflektor auf und machten die Aufnahmen, die das Bild der Mission prägen. Michael Collins blieb allein in der Umlaufbahn und verlor hinter dem Mond regelmäßig den Funkkontakt zur Erde.

Warum der Flug nicht länger dauerte

Der Zeitplan war von Vorräten und Technik eng gesetzt. Brennstoffzellen, Sauerstoff, Wasser und die Batterien der Fähre reichten nur für wenige Tage, und die Flugbahn war so gewählt, dass die Besatzung notfalls ohne größere Manöver zur Erde zurückgekehrt wäre. Apollo 11 sollte zudem vor allem nachweisen, dass Landung und Rückstart überhaupt funktionieren. Erst die späteren Flüge mit Rover und stärkerer Fähre blieben mehrere Tage auf der Oberfläche und dehnten die Gesamtdauer der Missionen entsprechend aus.

Weitere Fragen