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Wie wird eine Guppy 201 beladen?
Kurze Antwort
Von vorne: Der Bug der Guppy 201 ist angelenkt und lässt sich um 110 Grad öffnen, was eine Beladung von vorn ermöglicht. Eine Verriegelungs- und Trennvorrichtung an der Rumpffuge öffnet und schließt ihn, ohne die Einstellung der Flugsteuerung zu verändern. Das Bugfahrwerk, von einer Boeing 707 übernommen und um 180° gedreht, nivelliert den Laderaumboden.

Ein Bug, der sich um 110 Grad öffnet
Der gesamte vordere Rumpfteil ist angelenkt und kann sich um 110 Grad öffnen, was eine Beladung von vorn ermöglicht. Dieser schwenkbare Bug ersetzte das abnehmbare Heck des früheren Modells Pregnant Guppy. Ein Verriegelungs- und Trennsystem an der Rumpffuge erlaubt das Öffnen und Schließen des Bugs, ohne die Einstellung der Flug- und Triebwerkssteuerung zu beeinflussen.
Ein ebener Laderaumboden
Das Bugfahrwerk stammte von einer Boeing 707 und wurde um 180° gedreht eingebaut, wodurch sich der vordere Teil des Flugzeugs leicht absenkte, der Laderaumboden eben wurde und die Beladung vereinfacht wurde. Der Laderaum misst 111 × 25 × 25 ft (33,83 × 7,62 × 7,62 m). Von der 377 übernahm die SGT nur das Cockpit, die Flügel, das Heck und das Hauptfahrwerk.
Fünf Flugzeuge für Flugzeugteile
Es wurden fünf Exemplare in zwei Varianten gebaut, beide umgangssprachlich als „Super Guppy" bekannt. Anfang der 1970er-Jahre nutzte Airbus zwei SGT, um Flugzeugteile von den Produktionswerken zur Endmontagelinie in Toulouse zu transportieren. 1982 und 1983 baute Union de Transports Aériens Industries in Frankreich zwei weitere Super Guppy Turbine, nachdem Airbus die Herstellungsrechte erworben hatte. Alle vier Super Guppy wurden später in dieser Funktion durch den Airbus Beluga ersetzt, der die doppelte Zuladung in Gewicht transportieren kann.
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