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Wie hoch fliegt die B-2?
Kurze Antwort
Die B-2 Spirit hat laut US Air Force eine Dienstgipfelhöhe von 15.240 m (50.000 ft). Im Einsatz fliegt sie normalerweise zwischen 10.000 und 14.000 m, wo ihre vier F118-Turbofans am effizientesten arbeiten und ihre Tarnkappeneigenschaft es erlaubt, Verteidigungssysteme zu überfliegen, ohne auf niedrige Höhe zu sinken; sie sinkt nur auf etwa 7.000-8.000 m, um in der Luft aufzutanken.

Eine Gipfelhöhe von 15.240 Metern
Die US Air Force gibt die Dienstgipfelhöhe der B-2 Spirit mit 15.240 m (50.000 ft) an. Dieser Wert ähnelt anderen schweren Bombern und liegt etwas höher als bei Verkehrsflugzeugen, die selten über 13.000 m hinausgehen. Im Einsatz operiert die B-2 normalerweise in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre, zwischen 10.000 und 14.000 m, wo ihre vier nicht nachverbrennenden General-Electric-F118-Turbofans effizient arbeiten und der Treibstoffverbrauch es erlaubt, ihre Reichweite von etwa 11.000 km (6.000 Seemeilen) ohne Luftauftanken voll auszunutzen.
Höhe und Tarnkappeneigenschaft
Anders als die Bomber der 1960er Jahre, die darauf ausgelegt waren, in niedriger Höhe unter dem Radar einzudringen, muss sich die B-2 nicht hinter Gelände verstecken. Ihre Nurflügelform ohne Seitenleitwerk, radarabsorbierende Materialien und das Fehlen vertikaler Flächen verringern ihre Radarsignatur so stark, dass sie in großer Höhe über moderne Luftverteidigungssysteme fliegen kann, ohne rechtzeitig entdeckt zu werden. Hoch zu fliegen bringt außerdem Vorteile: geringerer Treibstoffverbrauch, weniger Turbulenzen und größere Reichweite für Lenkbomben, die von der Abwurfhöhe aus gleiten. Ihre Waffen werden stets in internen Waffenschächten getragen, um diese Geometrie nicht zu stören.
Der Flug in der Praxis
B-2-Einsätze sind extrem lang: 2001 dauerten einige Flüge von Whiteman (Missouri) nach Afghanistan mit Luftauftanken über 40 Stunden, und 2025 dauerte der Einsatz gegen iranische Nuklearanlagen etwa 37 Stunden hin und zurück. Auf diesen Flügen variiert die Höhe: Das Flugzeug sinkt ab, um bei etwa 7.000-8.000 m von einem Tankflugzeug aufzutanken, und steigt danach wieder. Neunzehn Flugzeuge sind noch im Dienst, alle in Whiteman stationiert (Stand September 2026), bis zur Ankunft der B-21 Raider, die das gleiche Konzept des tarnkappenfähigen Hochhöhenflugs übernehmen wird.
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