From ISRO To Startups: Skyroot’s Vikram-1 Marks New Chapter For India’s Space Sector | News18
Video des Kanals CNN-News18 über Vikram-I, verlinkt auf der zugehörigen Seite von Above Ten Thousand. Dauer: 25:17. Sprache: Englisch. Videotyp: Nachrichten.
Was angekündigt wird
Bericht von CNN-News18, der zwei Entwicklungen im indischen Raumfahrtsektor Mitte 2026 miteinander verknüpft: die schwierige Phase der ISRO und den ersten orbitalen Start eines privaten Unternehmens im Land. Am 18. Juli startete von Sriharikota die Vikram-1 von Skyroot Aerospace, vorgestellt als die erste von einem privaten indischen Unternehmen gebaute Orbitalrakete, die die Umlaufbahn bereits beim ersten Versuch erreicht. Der Start erfolgte um 12:05 Uhr, nach einer Störung gegen 11:30 Uhr, die durch einen Neustart der automatischen Sequenz behoben wurde; der Flug dauerte rund 16 Minuten, und das Skyroot-Team verfolgte ihn aus dem Kontrollraum der ISRO mit Unterstützung ihrer Wissenschaftler.
Kontext
Die PSLV, seit 1994 das Arbeitstier der ISRO mit mehr als 60 Missionen, verzeichnete zwei Fehlschläge in Folge: Im Mai 2025 versagte beim 101. Start der Agentur die dritte Stufe, und am 12. Januar 2026 konnte eine weitere Mission ebenfalls nicht abgeschlossen werden. Seitdem sind PSLV-Starts ausgesetzt, während die Empfehlungen des nationalen Ausschusses zur Fehleranalyse umgesetzt werden. Gleichzeitig verzeichnet ein Memo des Department of Space eine Welle von Anträgen auf freiwilligen Ruhestand und Kündigungen, auch in den Gaganyaan-Teams, und bittet darum, diese nicht routinemäßig zu bearbeiten. Die befragten Experten relativieren die Schwere beider Angelegenheiten: Fehlschläge sind bei Trägerraketen, die mit minimalen Reserven arbeiten, üblich, und der Abgang von Ingenieuren in die Industrie ist ein bekanntes Phänomen.
Was das bedeutet
Der Bericht ordnet den Start in die Öffnung des Sektors für private Unternehmen im Jahr 2020 ein: Heute gibt es mehr als 400 Raumfahrt-Startups, und Skyroot, 2018 in Hyderabad gegründet, ist dessen erstes Unicorn. Ein Regierungsvertreter bezifferte die indische Raumfahrtwirtschaft auf knapp 9 Milliarden Dollar und strebt in weniger als einem Jahrzehnt 40 bis 45 Milliarden an; Indien macht derzeit rund 2 % der weltweiten Raumfahrtwirtschaft aus, mit dem Ziel, 8 bis 9 % zu erreichen. Mitgründer Pawan Chandana erklärt, dass die Mission Aagaman genannt wurde, nach der Ankunft eines neuen Zeitalters, und das Team, mit einem Altersdurchschnitt von 28 Jahren, arbeitet bereits an der nächsten Rakete. Die ISRO möchte sich ihrerseits auf Gaganyaan konzentrieren, das drei unbemannte Missionen vor dem bemannten Flug vorsieht, auf die Rückführung von Mondproben und auf eine Mission zur Venus.
