Variante der Mitsubishi A6M Zero
Mitsubishi A6M Zero A6M7 Tipo 0 Modelo 62/63
Letzte Variante, die in Dienst gestellt wurde: eine eigene Sturzkampf-/Angriffsversion, die auch bei Kamikaze-Einsätzen verwendet wurde.
Eintrag zur Mitsubishi A6M Zero
Geschichte
Die A6M7 war die letzte Variante, die in Dienst gestellt wurde. Sie wurde entworfen, um eine Forderung der Marine nach einer eigenen Angriffs-/Sturzkampfversion zu erfüllen, die von kleineren Flugzeugträgern aus operieren konnte, oder – laut anderer Quelle – um die veraltete Aichi D3A zu ersetzen. Sie brachte gegenüber früheren Versuchen, die A6M zum Sturzkampfbomber umzurüsten, erhebliche Änderungen mit sich: verstärktes Seitenleitwerk, spezielle Bombenaufhängung, Kapazität für zwei abwerfbare 350-l-Tanks und feste Halterungen für Raketen/Bomben unter den Tragflächen. Sie hatte den Sakae-31-Motor mit 1.130 PS (843 kW) beim Start und eine ähnliche Bewaffnung wie die A6M5c, mit Ausnahme der zentralen Bombenaufhängung, die 250 oder 500 kg tragen konnte. Sie ging im Mai 1945 in Produktion und wurde ebenfalls bei Kamikaze-Angriffen eingesetzt.