Variante der Messerschmitt Me 262
Messerschmitt Me 262 Me 262 A-1a
Hauptserienvariante der Me 262, genannt Schwalbe. Trat im Juli 1944 als reiner Jäger mit vier MK-108-Kanonen im Bug in Dienst.
Eintrag zur Messerschmitt Me 262
- 1.050 km
- Reichweite
Geschichte
Die Me 262A-1a war die endgültige Serienversion des Jägers, abgeleitet vom Prototyp V6 mit einziehbarem Bugradfahrwerk. Sie trat im Juli 1944 in den operativen Dienst, angetrieben von zwei Junkers-Jumo-004B-1-Turbostrahltriebwerken mit je 8,8 kN Schub, mit einer Standardbewaffnung von vier MK-108-Kanonen von 30 mm im Bug. An dieser Zelle wurden zahlreiche werksseitige Umrüstsätze (Bezeichnung /U) und Feldumrüstsätze (Bezeichnung /R) angebracht: darunter Prototypen mit verstärkter Bewaffnung (A-1a/U1), ein Nachtjäger mit Lichtenstein-SN-2-Radar (A-1a/U2), Varianten für die fotografische Aufklärung (A-1a/U3), Bomberzerstörer mit 50-mm-Panzerabwehrkanone (A-1a/U4) und ein Schwerer Jäger mit sechs MK-108-Kanonen (A-1a/U5). Der Feldumrüstsatz /R7 erlaubte den Einbau von zwölf ungelenkten R4M-Raketen unter jeder Tragfläche, die erfolgreich gegen alliierte Bomberverbände eingesetzt wurden. Eine kleine Serie, die A-1b, ersetzte die Jumo 004 durch BMW-003A-Turbostrahltriebwerke.