Variante der Junkers F 13
Junkers F 13 F 13
Ursprüngliche Konfiguration der F 13, die am 25. Juni 1919 mit einem Mercedes-D-IIIa-Motor zum ersten Mal flog. Der Prototyp hatte einen kürzeren Flügel als die Serienmaschinen und ist die Zelle, auf der die gesamte spätere Variantenfamilie aufbaute.
- 25. Juni 1919
- Erstflug
- 1.400 km
- Reichweite
- 4
- Passagiere
Geschichte
Die Maschine, die die Baureihe eröffnete
Die erste F 13 startete am 25. Juni 1919 in Dessau unter der Führung des Testpiloten Emil Monz. Sie besaß einen wassergekühlten Sechszylinder-Reihenmotor Mercedes D IIIa mit rund 127 kW und einen zweiblättrigen Propeller aus Schichtholz mit fester Steigung. Das Flugzeug erhielt einen Eigennamen – eine Gewohnheit, die Junkers bei den ersten Maschinen beibehielt – und erhielt im Juli desselben Jahres die Zulassung für den Linienbetrieb, was bis dahin keinem metallenen Passagierflugzeug gelungen war.
Ein anderer Flügel als bei der Serie
Was diese erste Konfiguration von den späteren unterscheidet, ist der Flügel: kürzer und mit geringerer Fläche als bei den Serienflugzeugen, mit einer Spannweite von 14,47 m und 38,9 m² laut Variantenliste. Mit diesem Flügel und jenem Motor flog die Maschine, allerdings mit wenig Zuladungsspielraum; die erste Änderung des Typs bestand genau darin, den Flügel zu vergrößern und einen stärkeren Motor einzubauen, woraus die F 13a entstand.
Referenzleistungen
Das technische Datenblatt, das die Literatur der Basis-F 13 zuordnet, beschreibt einen Eindecker mit 9,59 m Länge und 3,50 m Höhe, 951 kg Leergewicht und 1640 kg Startgewicht, mit 173 km/h Höchstgeschwindigkeit und 160 km/h Reisegeschwindigkeit, 1400 km Reichweite und 5000 m Gipfelhöhe. Zwei Besatzungsmitglieder in offenem Cockpit und vier Passagiere in einer geschlossenen, beheizten Kabine mit Sicherheitsgurten – ein für 1919 ungewöhnliches Detail.
Was sie hinterließ
Nur drei Monate nach dem Erstflug stieg eines der ersten Exemplare mit acht Personen an Bord auf 6750 m, eine Marke, die den damals gültigen Höhenweltrekord übertraf, aber nicht anerkannt wurde, weil Deutschland damals nicht der FAI angehörte. Auf dieser Zelle wurden später Dutzende Untertypen gebaut, die sich nur durch Rumpf und Motor unterschieden, und aus ihr gingen direkt die Junkers W 33 und die W 34 hervor.